Review: 2018-04-06 Arkhon Infaustus, Demonomancy, Antiversum

Bands: Arkhon Infaustus, Demonomancy / Antiversum
Datum: 06.04.06
Ort: Sommercasino Basel
Veranstalter:  Basilisk Deströyers
Photos

Mal eine völlig neue Location in der Schweiz ausprobieren? Klar. Nachdem der Veranstalter dermassen nett auf die Anfrage reagiert hatte, waren wir absolut überzeugt, dass es da gut werden würde.

Das Sommercasino in Basel liegt sehr zentral. So zentral, dass man zwar den kleinen Park darum erkennt, aber: Wo geht´s da rein??? Der nette Veranstalter hatte gemeint, dass wir evtl. direkt da parken könnten. Da wir das natüürlich probieren wollten, drehten wir halt noch ne Runde und siehe da: Ein besserer Fussweg für Berechtigte war zu finden. Mit dem Fenderl gar kein Problem und genau vor der Türe waren noch zwei Parkplätze frei.

Ob man dann nachher wieder wegkommt fragten wir uns. Es war sehr eng. Also erstmal vor das Casiono und ein Bier in der Sonne trinken.

Da ich doch etwas unsicher war, beschloss ich den “Only Staff” Eingang zu benutzen um nicht wie die anwesenden Bandmitglieder Essen, sondern eine Auskunft einzuholen. Der Koch (der wohl auch was wie der Location-Chef war) scheuchte mich zwar gleich wieder raus, aber führte mich dann doch recht freundlich zum Sebastian, dem Veranstalter, der mir den Parkplatz bestätigte. Nur müsse ich morgen früh weg sein 😉

Während wir vor dem Eingang auf dessen offizielle Öffnung warteten und ein Schwätzchen mit einer Bekannten aus dem Le Grillen hielten kam der Koch/Chef erneut und meinte, ob das mein “Jeep” sei und das sei sein Parkplatz. Das war zwar nicht zu erkennen, aber natürlich bot ich an, das Fenderl sofort wegzufahren. Aber schon wieder schwenkte er in den Freundlichkeitsmodus und meinte, er könne sein Auto auch daneben hinstellen. Klasse!

Der Konzertraum war dann schon sehr übersichtlich, aber vornedran jede Menge Sessel und Sofas. Da konnte man nicht meckern.

Die erste Band, ANTIVERSUM fing fast pünktlich an, was sind schon 15 Minuten, Aber was war das für ein Licht? (Welches Licht?) Und der Nebel … Das war so ziemlich das Übelste, was ich bisher erlebt hatte. Mies, ganz mies … und der Sebastian bestätigte hinterher, dass die Band nur zwei Sachen gefordert hatte: Blaues Licht und eine Nebelmaschine, die nimmer ausgeht. Tja, da war es echt schwer mit Fotografieren. Der anwesende Fotograf des Veranstalters motze auch und meinte, dass er bald eine bessere Kamera bekommen würde. Nur bei DEM Licht nutzten unsre recht guten Dinger auch nix.

Mit den Italienern von DEMONOMANCY wurde nicht nur das Licht besser, auch die Musik gefiel mir super gut. Richtig schnell ging es zur Sache und das Publikum in der ersten Reihe bangte fleissig mit.

Der Headliner ARKHON INFAUSTUS schaltete wieder zurück, was das Licht anging. Ich hatte unglaubliche Probleme, ausreichend Kontrast zu finden, damit die Kamera überhaupt auslöste.

Auch wenn ich wegen der Bilder unzufrieden war, der Event war durch das ganze Drumherum, vor allem wegen der sehr netten Leute, ein gelungener Abend.