Review: Endstille, Farsot, Herbstschatten, Echoes of Agony

Farsot - Blackland

Bands: Endstille, Farsot, Herbstschatten, Echoes of Agony

Date: 11.01.2019
Location: Blackland, Berlin
Text: Thomas Rossi
Photos

Da die Band ENDSTILLE wirklich sehr selten spielt, muss man Gelegenheiten ergreifen, sie zu sehen, Egal wo. Auch wenn man dafür weit fahren muss. Z.B. nach Berlin. Da uns das Blackland beim ersten Besuch vor ca. 2 Jahren schon so gut gefallen hatte, war es schnell klar: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

Die Anreise am Tag des Konzertes wirf für uns zur Gewohnheit. Der Vorteil: An DEM Tag wartet man sonst eh nur auf den Abend, bis es losgeht. Durch die Anreise ist der Tag gut gefüllt. Allerdings wurde es durch einen Personenschaden und den damit verbundenen Zugausfall sehr knapp, wir kamen gerade noch kurz vor der ersten Band im Blackland an.
Die ECHOES OF AGONY bestand aus drei sehr jungen Kerlen .. und einem Drumcomputer. Die Musik riss einem vielleicht nicht vom Hocker, und die Show gab es gar nicht, weil die Jungs so konzentriert ihre Instrumente bearbeiteten, aber das machten sie sehr gut und ich fand es toll, dass sie so mutig waren, vor so vielen Leuten aufzutreten. Ja, das Blackland war (natürlich) schon wieder ausverkauft. 200 Leute quetschten sich in diese kleine Location. Aber wir wussten ja, dass es so kommen würde. Und genau deswegen lieben wir den Laden ja.

Echoes Of Agony - Blackland

Mit HERBSTSCHATTEN kamen dann richtige Profis auf die Bühne. Die Darstellungen des Sängers alleine waren schon ein Grund, das Konzert zu besuchen. Er war nicht nur sehr fotogen, er spielte auch sehr gerne mit den Fotografen.

Herbstschatten - Blackland

Die besten Musiker (für mich!) kamen mit FARSOT. Weniger auffällig im Outfit glänzten sie mit absolut professioneller Performance. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele gute Musiker es gibt … und wie unbekannt viele sind.

Farsot - Blackland

So langsam machte sich bei mir Erschöpfung breit, der Tag war einfach sehr lange .. und anstrengend gewesen.
Der Hammer kam natürlich mit ENDSTILLE. Gleich mit dem ersten Ton vereinnahmten sie das Blackland. Vollständig. Was nun abging, war sowas wie der berühmte Hexenkessel. Nach ein paar Stücken zogen wir uns sicherheitshalber zurück, es wurde sehr wild und die Ausrüstung ist teuer.

Endstille - Blackland

Leider fanden wir diesmal nicht mal ganz hinten ein gutes Plätzchen um unsere Feierabendbiere zu trinken. Es war wohl noch voller. Und leider verpassten wir (fotomäßig) den Auftritt von Kalle von ARROGANZ, der einen Gastbeitrag leistete.
Was für ein Abend. Blackland, wir kommen wieder!

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