Review: 2018-06-19 Judas Priest / Megadeth

Bands: Judas Priest, Megadeth
Datum: 19.06.2018
Ort: Messe, Freiburg
Veranstalter: Vaddi Concerts
Text: Thomas Rossi
Photos

Ein Konzert, dass weder e noch ich auf dem Schirm hatten. Warum auch? Es sind zwar grosse Namen, aber es ist nicht unsere Musik. Also bewarben wir uns erst gar nicht für dieses Ereignis.

Als mich dann ein paar Tage davor H fragte, ob ich für sein Magazin fotografieren würde, war ich zunächst sehr erfreut. Aber als es mit einer weiteren Akkreditierung für e nicht klappte, dann eher traurig. Mit ihr zusammen macht es einfach am meisten Spass. Nein, eigentlich nur mit ihr zusammen. Wegen inem Tag war die Bewerbungsfrist überzogen. Nichts ging mehr.

Natürlich lies ich H nicht sitzen und so trafen wir uns vor der Halle in der Hitze des ausgehenden Sommertages (klingt doch toll, oder?). H war ganz froh, dass ich mitkam, er hatte noch nie eine Akkreditierung und freute sich über meine Hilfe.

Ging aber alles ganz einfach und als wir es auch noch einem anderen Fotografen nachmachten („Muss ich jetzt in die Schlange stehen oder kann ich einfach hier rein?“) und den inoffiziellen Seiteneingang benutzten, hatten wir auch noch die unbenutzten Tickets in der Hand. Schönes Souvenir.

Drinnen wartete ein riesiger Graben. Ich weiss gar nicht mehr, wann ich zum letzten Mal in so einem fotografiert habe. Und nur eine Hand voll Fotografen. Herrlich.

Klar, 2 Mal die ersten 3 Stück. Und nach JUDAS PRIEST die Kameras aus der Halle. Was? Niemals ins Auto. Dann eben an die Garderobe. O.k., wenns sein muss.

Wie versprochen wurden wir in den Graben gelassen, als das Licht ausging. Kurz vermisste ich meinen Rucksack aber ich hatte ihn auf. Der war so leicht, weil ich natürlich das „Zeug“ vorher schon alles gerichtet hatte.

MEGADETH als Vorband kam mir etwas „lasch“ vor. Oder war es nur der Sound? Immerhin waren die nicht mehr die Jüngsten und mir fiel auf, dass ich endlich mal wieder auf einem Konzert war, auf dem die Bands zumindest teilweise älter waren als ich. Das passiert in meinem Alter sehr, sehr selten.

Der Platz im Graben war mehr als ausreichend, man konnte sich völlig frei bewegen und bei dem hervorragenden Licht war es nicht wirklich schwer, gute Bilder zu schiessen. Verwundert war ich nur, dass mich ein Fotograf, der an sich sehr professionell auftrat, nach meinen Einstellungen fragte. Ich taste mich natürlich auch langsam heran, ich fing mit ISO 2000 an und landete dann bei 1250. Muss man alles testen.

Da das Fotografieren erstmal vorbei war stand einem gemütlichen Bier nichts im Wege und da mich mein geschätzter Kollege HB auf ein Radler einlud, sagte ich gerne zu. Und  so stand ich schon wieder in der (nun noch tieferen) Sonne und genoss den Erfahrungsaustausch.

Pünktlich zu JUDAS PRIEST waren wir natürlich wieder zur Stelle und nun ging es wirklich ab. Da war schon richtig Dampf dahinter und die Show sehr gewaltig. Auch die Musiker machten mehr Faxen und da macht das doppelt Spass zu fotografieren.

Auch hier war leider nach 3 Stücken Schluss. Leider, weil einem später, ohne Kamera und von hinten schon böse der Finger juckte.

Aber da es unter der Woche war riss ich mich dann doch noch los, auch vom HB und fuhr wohl als Erster vom Gelände