Gaahls Wyrd , Tribulation, Uada und Idle Hands (München, Backstage, 28.02.2019)

Ein gutes Jahr nach unserem letzten Konzert im Backstage waren wir wieder bei der gleichen Band am gleichen Ort. Und wieder sehr früh, weil wir wussten, dass es schnell voll werden würde in der ersten Reihe. Und wen wundert es: Es war das gleiche Paar als nächstes da, mit dem wir schon letztes Mal um die Wette reingestürmt waren Nur diesmal waren wir vor ihnen 😉

Leider nutzte uns die Stunde Rumstehen gar nichts, denn nach der pünktlichen Türöffnung hiess es. „Gästeliste ist hier nicht, die ist am Kassenhäusschen!“ Ich bekam zwar schnelle meine Gästeliste und Fotoerlaubnis, aber e eben nicht. Wir trennten uns, denn so konnte ich wenigstens versuchen, noch einen halbwegs akzeptablen Platz zu bekommen. Danach sah es allerding nicht aus, denn nun stand ich natürlich erstmal am Ende der Schlange.

Ganz links, am äussersten Rand bekam ich noch ein kleines Plätzchen, neben den ganzen anderen Fotografen, die sich schon toll platziert hatten. Ich war stinksauer. Als e noch schrieb, dass ihre Gästeliste immer noch nicht da sei, war ich kurz vor dem Gehen. Lust hatte ich überhaupt nimmer.

Irgendwann kam e dann doch noch, ganz schön verfroren, die Jacken hatte ich ja vor der Türöffnung abgegeben, was ich da noch gut fand, weil wir so gleich rein konnten. Hahahaha!

Was solls, ich gab e den Platz weil sie kleiner ist und der einzige Vorteil, jedenfalls jetzt zu Beginn war, dass ich mich noch frei bewegen konnte.

Mit IDLE HANDS kam dann etwas Überraschendes, weil der Stil gar nicht zu dem restlichen Programm passte. Aber das Licht war erträglich und irgendwie kam sowas wie bessere Laune bei mir auf.

UADA war dann unsere Lieblingsband und die waren auch die Besten. Auch wenn das Licht unter aller .. Sau war. Aber das wussten wir ja. Leider wurden wir von unserer Position massiv durch einen Besucher und daneben durch einen Fotografen beeinträchtigt, der sehr gross war und daher auf beinahe jedem Bild auch abgelichtet wurde. Der konnte natürlich nichts dafür. Wäre ich da gestanden, wäre es anderen genau so ergangen. Andererseits: Bei dieser Band konnte ich sowieso fast nicht fotografieren, es war wirklich extrem schlechtes Licht.

Die nächste Band brachte auch wieder eine etwas andere Stilrichtung ins Spiel. Und etwas mehr Licht. TRIBULATION kannten wir zwar auch schon, aber sie hatten sich optisch deutlich weiterentwickelt. Der „Chef“ hatte sich als Schwarze Witwe verkleidet und wirbelte wie ein Irrer über die Bühne. Sehr ungewöhnliche Darstellung, aber das brauchet die Abwechslung, die die Musik etwas vermissen lies. Und nicht nur wegen der Räucherstäbchen, auch weil wir total eingekeilt waren, hoffte ich, dass bald der Headliner auftreten würde.

Aber die Jungs hörten gar nimmer auf und Stück um Stück wurde mir etwas schlechter, es war keine Luft mehr da zum Atmen.

Letztendlich schafften wir es aber dann doch zu GAAHLS WYRD und das war gut so denn der war wirklich gut. Auch wenn es schien, dass er etwas „ruhiger“ geworden war, seine Bewegungen fast in Zeitlupe abliefen.

Wir blieben nicht bis zum Ende stehen, sondern packten irgendwann unser Zeug um hinten ein Bier zu trinken. Nach dem stundenlangen auf der Stelle stehen wünschte ich mir nun nichts mehr als etwas zu trinken.

Leider schäkerte die Barfrau sehr lange mit einem anderen Gast, so dass mir die Zunge am Gaumen klebte und ich die Sekunden zählte …. Aber am Ende gab es dann doch noch einen kühlen Schluck. Was für eine Wonne!

Jetzt noch schnell ein GAAHLS WYRD-Hoody bei der uns gut bekannten D. erstehen. Und das passte sofort. Klasse.

Danach änderten wir unseren Plan und fuhren nicht mit dem Taxi, sondern dem Zug zurück zum Bahnhof, wo es in der Nähe unsere „anderen“ Hotels eine Kneipe gab, von der wir wussten, dass sie bis Eins auf hatte und da gab es dann noch ein, zwei Biere.