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Thermen


Augusta Raurica

Thermen und Badeanlagen
Bäder dienten in der römischen Zeit nicht nur der Reinigung, sondern waren auch ein Ort der Begegnung. Nur die bessergestellten Häuser verfügten über ein eigenes Bad. Die öffentlich zugänglichen Thermen waren durchaus als luxuriös anzusehen. Es gab zum großen Teil Becken mit unterschiedlich temperiertem Wasser, Fußbodenheizung oder Hypokaust (Aufbau), Massage- und Sporträume.

Badeanlage mit unterirdischem Brunnenhaus
Die Badeanlage, die erst 1998 entdeckt wurde, ist erst auf den zweiten Blick faszinierend. Zuerst sieht man nur etwa kniehohe Mauern, die diverse Räume unterteilen und einen Mauerring. Das Baderitual in dieser Anlage (wie auch der meisten Thermen) begann im Kaltbad (frigidarium), das in diesem Fall gleichzeitig auch als Umkleideraum (apodyterium) war. Danach kam man in den beheizten Teil des Bades, zuerst in das Warmbad (tepidarium) und später in das auf 40-50 ° Celsius erwärmte Heißbad (caldarium). Zum Abschluss wurde wieder das Kaltbad aufgesucht. Zusätzlich gab es noch ein kreisrundes Schwitzbad (sudatorium). Das Wasser wurde durch ein Leitungssystem (Teile der Wasserleitung) sind unterhalb des Schönbühltempels und neben der Bäckerei zu sehen) immer frisch herbei- und auch wieder weggeschafft.

Geht man den vorgegebenen Weg weiter kommt man zum Eingang eines Tunnels. Diesen kann man betreten (allerdings nur in kleinen Gruppen) und nach ca. 12 m schräg abwärts kommt man in das unterirdische Brunnenhaus mit Sodbrunnen. Das Brunnenhaus hat einen Durchmesser von 3,5 m und ist etwa 4 m hoch. Der Blick nach oben zeigt das Innere des Mauerrings.

Hypocaust
Badeanlage
Wasseranleitung
Eingang zum Tunnel
Tunnel
Brunnenhaus
Blick von unten
 

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