Staufener Burg
Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Name
Staufener Burg
Ort
Staufen
GPS
N47 53.188 E7 43.899 (nach Top 50)
Lage
Von Staufen zwei Möglichkeiten die weithin sichtbare Burg zu erreichen:
Über die Bötzenstraße, dann den Schildern zur Burg folgen.
Links von der Post, kurz vor der Fußgängerzone, dem Weg folgen (ausgeschildert).
Bauform
Höhenburg. Die Kernburg verfügt in Randlage über einen quadratischen Bergfried. Nördlich der Kernburg ist eine als Vorburg genutzter Zwinger.
Geschichte
Früher war hier ein römisches Castell, was durch Funde nachgewiesen wurde.
Die Bezeichnung Staufen kommt vermutlich von dem Begriff Stouf, welches schroffer Felsen oder Kelch bedeutet. Eine frühere Burg entstand Mitte des 12.Jhdts. unter Adalbert von Staufen. Teile des Bergfrieds stammen auch aus dieser Zeit. Erste urkundliche Erwähnung 1248. Im Besitz der Herren von Staufen bis in das Jahr 1602. 1632 wurde die Burg von schwedischen Truppen zerstört. 1806 ging die Ruine an das Großherzogtum Baden.
Zustand
Guter Zustand. Bergfried kann bestiegen werden. Mauern des Wohngebäudes sind noch dreistöckig erhalten.
Besichtigung
Die Kernburg wird durch ein Tor auf der südlichen Seite betreten. Vorher sollte man sich jedoch an der Außenmauer noch den Rest eines romanischen Doppelfensters, das sich rechts vom Tor befindet, anschauen. Im Inneren der Kernburg ist ein großer Burghof, auf der rechten Seite das Wohngebäude und links der Bergfried, der über eine schmale Steintreppe bestiegen werden kann. Von oben hat man einen tollen Blick in die Umgebung.
Links von der Burg sind noch die Reste der Vorburg zu sehen.
Grundriss

Quelle: Krahe, Burgen des deutschen Mittelalters












