Gräberstrasse
Populonia
Die Gräberstraße beginnt und endet am "Campo all'Arpia" (von Harpyie = ist ein Schrecken erregender weiblicher Dämon, der den Wind verkörpert und die mit dem Raub von Kindern in Verbindung gebracht wird). Im Jahr 1950 wurde von der "Populonia Italica" beim Fördern der Eisenreste, die noch aus etruskischer Zeit übriggeblieben sind, eine Harpyie-Figur gefunden. Allerdings wurden durch diese Ausbeutung auch viele Gräber und Bauten zerstört.
Der Rundweg beginnt bald nach dem "Zentrum der experimentalen Archäologie" (hier sind auch Toiletten). Wiederholt kommt man bei diesem Rundweg an Steinbrüchen aus der Zeit der Etrusker vorbei. In diesen Steinbrüchen wurde ein kalkhaltiger Sandstein gewonnen, den man leicht weiterbearbeiten konnte. Viele der Gräber wurden jedoch in den 60er und 70er Jahren ausgeraubt und zerstört.
Steinbruch der Protomen
(Protome = plastische Wiedergabe eines Menschen- oder Tierkopfes)
In diesem Steinbruch kann man noch Spuren der Bearbeitung erkennen.
Tomba della Protoma
In dem Gr�berfeld, das wir auf unserem Rundgang zuerst aufsuchen, befindet sich ein interessantes Grab. Bei diesem befindet sich ein grober (mit viel Fantasie) erkennbarer Frauenkopf vor der Grabkammer . Weitere Gr�ber des Gr�berfeldes , diese waren zum Teil mit Malereien verziert.
Nekropolen von Le Grotte
Zwischen der Nekropole und dem Steinbruch befindet sich ein einzelnes kleines Grab. Nekropole:
Die Gr�ber sind hier in eine senkrechte Wand hineingearbeitet. Bis auf Grab Nr. 14 wurden alle Gr�ber gepl�ndert. Auf der linken Au�enwand dieses Grabes ist ein bereits eingeschnittener, aber nicht herausgeholter Block im Felsen.Steinbruch:
In dem Steinbruch, der gegen�ber den Nekropolen liegt, sind noch deutliche Bearbeitungsspuren zu erkennen. Man kann hier die Technik erkenn, wie die Steine gewonnen wurden.
Gr�ber mit Malereien
Die Gr�ber dieses Gr�berfeldes sind zum Teil mit einfachen Malereien verziert.
Tombe Limitrofe (=angrenzende Gr�ber)
Diese Gr�bergruppe ist in verschiedenen Ebenen angelegt. Die Gr�ber �berschneiden und �berlagern sich teilweise.



















